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Die St. Gotthard-Besatzung in der Zwischenkriegszeit

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Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges war man überzeugt, dass es nie wieder Krieg geben würde. Es wurde aber erwogen, alle Festungswerke aufzulassen, was dann aber doch nicht geschah. Sie wurden aber nur noch notdürftig unterhalten.

Nach der Truppenordnung 1924 gliederte sich die St. Gotthardbesatzung wie folgt: Stab und 3 Frontstäbe, 1 Gebirgsinfanteriebataillon Auszug, 5 Gebirgsinfanteriebataillone Landwehr, 2 Gebirgsmitrailleurabteilungen,

7 Artillerieabteilungen, 3 Festungsartillerieabteilungen und weitere Einheiten.

Als im Sommer 1929 von Domodossola auf den Passo San Giacomo eine "Touristenstrasse" eröffnet wurde nahm man dies in der Schweiz kaum zur Kenntnis. Wie sich in den 30er Jahren die politische Lage verdüsterte, plante das Gotthardkommando 2 kleine Panzerwerke und Anlagen am Passo San Giacomo, die Ende 1939 operationell waren.

Dank der unermüdlichen Anstrengungen Bundesrats Rudolf Mingers konnten die grössten Mängel in der Ausrüstung der Armee geschlossen und mit dem Ausbau der Grenzbefestigungen begonnen werden.

Mit der Truppenordnung 1936 wurden die Truppen der Festung Gotthard in die  9. Division eingegliedert: Stab, 3 Frontstäbe, 3 Gebirgsfüsilierbataillone Auszug,

2 Gebirgsfüsilierbataillone Landwehr, 3 Gebirgsgrenzfüsilierbataillone, 3 Territorialbataillone, 2 Gebirgsmitrailleurabteilungen, 5 Artillerieabteilungen, 2 Festungsabteilungen, 1 Gebirgssappeurbataillon und weitere Einheiten.

 

Aktualisiert ( Dienstag, den 30. März 2010 )  

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